Projektcoaching Nr. 2 in diesem Jahr

31 Jul 2021
Sabine Werder
121
0

In der zweiten Runde unseres Lassesunstun ProjektCoachings waren trotz Sonnenschein und Urlaubszeit vier Projektteams mit acht engagierten Menschen dabei:

Moderiert wird der Workshop von Manja und Katja.  Vor uns liegen 2,5 gemeinsame Stunden.

Los geht‘s

Nach dem Check-In stellten sich die Projekte kurz vor, damit wir uns gegenseitig besser in unserem Anliegen und Herausforderungen unterstützen können. Herausforderungen gibt es in allen Projekten:

  • Nicole von Business Bowl steckt in den Vorbereitungen für eine Startnext Crowdfunding Kampagne für ihr neu entwickeltes Spiel. 
  • Traut Euch rätselt, was wohl die wichtigsten Hebel für das Projekt sind, die sich mit den (noch) geringen finanziellen Mitteln betätigen lassen. 
  • Edna und Matthias treibt das Stakeholder Management für MitteOst um.
  • Und Sandra wünscht sich noch mehr Teilnehmende für die LachYoga Meet ups.

Auch diesmal nutzen wir den Effectuation-Ansatz, um die Handlungsfähigkeit und Wirksamkeit der Projekte zu stärken.

Mittel: Was ist schon da?

Die Logik des Effectuation Ansatzes orientiert sich an den vorhandenen Mitteln: Was ist bereits da an Wissen und Erfahrungen, an Stärken und Kontakten, an weiteren Ressourcen? Das Mural-Board, das wir zur Doku des Workshops nutzen, füllt sich schnell. Nicole teilt ihre Erkenntnis nach dem Austausch in Kleingruppen:

„Mir ist bewusst geworden, dass ich einen klaren Fahrplan für die anstehenden Aufgaben und Schritte habe. Das allein ist ja schon viel wert. Auch wenn es noch viel zu tun gibt.“

Unser Beitrag: Wofür tun wir das?

Damit gehen wir direkt weiter. Essentiell für ein Projekt, besonders im Ehrenamt, ist der innere Antrieb, ja der Purpose. Wozu wollen wir mit unserem Projekt beitragen? Welchen Unterschied wollen wir damit machen?

Dazu tauschen sich die Projektteams wieder in Kleingruppen aus im Format eines Connecting: 4 Minuten Teilen der eigenen Gedanken und Gefühle – jeweils 1 Minute Resonanz von den Zuhörer:innen. Strahlende Gesichter kommen zurück in den Hauptraum. 

Fraencine teilte ihre/seine Erfahrung sinngemäß:

„So ganz ohne Vorbereitungszeit direkt darüber zu sprechen, was uns am Herzen liegt, bringt ganz andere Emotionen rüber. Das ist viel wahrhaftiger als ein auswendig gelernter Text.“

Das wirkt ansteckend und ist essentiell, um andere für das eigene Projekt zu begeistern.

Mit wem können wir kooperieren?

Nach einer kurzen Bio-Pause geht es in die nächste Phase des Effectuation-Zyklus: Dialog und Interaktion zum Aufbau von Partnerschaften. In der Phase der Mittel haben sich die Teams bereits bewusst gemacht, welche Kontakte sie in ihrem Netzwerk haben. Jetzt geht es darum zu schauen, wo Potenzial drin steckt für Kooperationen. Denn gemeinsam können wir viel mehr bewegen als allein. 

Sandra hat einen guten Kontakt beim Sachsen Fernsehen, wo sie selbst schon interviewt wurde (https://www.sachsen-fernsehen.de/lachen-gegen-den-corona-blues-bringt-sie-diese-frau-zum-schmunzeln-935010/#). Den kann sie direkt an Nicole von Business Bowl und Edna von MitteOst vermitteln. 

Was können wir jetzt tun?

Bereits eingangs haben die Teams über ihre Herausforderungen gesprochen. Im Rahmen einer Master Mind sind wir konkrete Fragestellungen mithilfe der geballten Kompetenz und Erfahrung im Raum angegangen. Bei Nicole ging es z.B. um die Frage der Verpackung für das Business Bowl Spiel. Zu diesen und anderen Fragen gab es viele Impulse, Erfahrungen, Empfehlungen und Kontakte aus der Runde. Trotzdem oder gerade weil alle Teilnehmende ganz unterschiedliche Hintergründe mitbringen, gab es für jedes Projekt neue Ideen und Impulse. Traut Euch war sich einig:

„Man wird schnell betriebsblind. Dabei sind viele Ideen doch so naheliegend.“ 

Wie können wir das konkret umsetzen?

Am besten: Im kleinen testen. Was ist die 15% Lösung, quasi der Prototyp für eine gute Idee. Die Prinzipien der 15% Lösung sind, dass sich das Vorhaben sofort umsetzen lässt ohne andere um Erlaubnis bitten zu müssen, mit den vorhandenen Mitteln an Zeit und Ressourcen. 

  • Sandra von Einfach Lachen schwirrt noch der Kopf von den vielen Ideen, daher will sie im nächsten Schritt in die Recherche einsteigen. 
  • Traut Euch setzt sich während der Instagram Sommerpause an die Förderanträge. 
  • Nicole von Business Bowl wird eine neue Verpackungsidee verfolgen, auf die sie im Brainstorming gebracht wurde. 
  • Edna und Matthias von MitteOst wollen das bestehende Netzwerk noch stärker aktivieren. 

Was war deine wichtigste Erkenntnis heute?

Am Ende teilen die Teams, was sie aus diesem ProjektCoaching mitgenommen haben:

„Das war für uns gleichzeitig ein internes Teammeeting um uns zu synchronisieren.“

„Ich gehe heute bestärkt und total motiviert raus.“

„Die 2,5 Stunden fühlten sich viel kürzer an, doch der Output ist groß.“

Damit gehen auch wir, Manja und Katja, in eine Pause voller Vorfreude auf das nächste ProjektCoaching mit neuen, spannenden Teams und Projekten. 

_______________________________________________________________________________________

P.S.: Du bist neugierig, wie es weiter geht? Dann folge unseren Projektteams bei Instagram oder Meetup, um auf dem Laufenden zu bleiben.

Du hast wertvolle Impulse oder Kontakte, die unseren Teams weiterhelfen können oder möchtest anderweitig unterstützen? Dann melde dich gern direkt bei den Teams.

Du bist begeistert von unserer Arbeit und möchtest Lassesunstun unterstützen? 

Dann erfreue uns gern mit einer Spende oder werde Fördermitglied (http://www.lassesunstun.de/spenden/). 

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.